<div><h3>Keszthely</h3><p><strong>Schloss Festetics</strong> - Entdecken Sie den prachtvollen barocken Bau, das drittgrößte Schloss Ungarns, ein Wahrzeichen von Keszthely! </p></div> <div><h3>Keszthely</h3><p><strong>Fußgängerzone</strong> - Machen Sie einen Spaziergang im vornehmsten Stadtteil von Keszthely, in der Fußgängerzone und geniessen Sie den Blick auf die prächtigen, alten Gebäude </p></div> <div><h3>Keszthely</h3><p><strong>Inselbad</strong> - Entspannen Sie sich am größten Strand der “Hauptstadt des Balatons”, auf dem vollständig erneuerten Inselbad </p></div> <div><h3>Keszthely</h3><p><strong>Jagdausstellung und Historische Modelleisenbahn</strong> - im jüngsten Museum von Keszthely können Sie eine der größten Modelleisenbahnanlagen Europa“s besichtigen </p></div>

Die Fußgängerzone

Die FußgängerzoneIm Mittelalter hatte Keszthely eine einzige Straße, die Hauptstraße. Am nördlichen Ende stand das Herrenhaus. Ende des 15. Jahrhunderts gehörte dieses Herrenhaus der Gersei-Pethő Familie, dann später der Festetics Familie. Hier war also das „Machtzentrum”.

Machen wir also einen Spaziergang von diesem „Machtzentrum” in südliche Richtung, der Kossuth Lajos Straße entlang bis zum Hauptplatz!

Entlang der Fußgängerzone

Wenn wir durch das prachtvolle Haupttor den Schlosspark verlassen, kommen wir auf die Straße mit dem einprägsamen Namen „Kastély – Schloss”. Hier standen – und stehen heute noch, verhältnismäßig gut erhalten – die Häuser aus dem 18. Jahrhundert, die für die leitenden Angestellten des Festetics Gutshofes als Wohnhäuser erbaut worden sind.  Im Haus mit der Nummer 5 – heute ein Pension – wohnte einst der Verwalter. Die Nummer 16 wurde originalgetreu, in dem sog. „bauernbarock” Stil renoviert. Hier wurde Sándor Asbóth geboren. Weiter, an der Ecke zur Georgikon Straße findet man das ehemalige Hotel Amazon. Es ist bekannt für das älteste Hotel der Stadt zu sein. 1798 übernachtete hier Csokonai Vitéz Mihály, berühmter Dichter.

Nach den Zebrastreifen beginnt die Fußgängerzone. Wenn man die Straße überquert, denkt man gar nicht daran, dass hier in Wirklichkeit die ehemalige italienische Kriegsstraße, die sich in Ost-West Richtung erstreckte, überquert wird.
An dieser Stelle überspannte eine Brücke, die Johannes-Brücke den Wasserriss. Die Statue des Namensgebers, Hl. Johannes und die von Hl. Florian standen auf dem Brückengeländer. Mit der Zeit verschwand das Wasser und verschwand auch die Brücke. Die zwei Heilige wurden versetzt, beide bewachen jetzt das Eigangstor der Basilica Minor.

Die Fußgängerzone war einmal der vornehmste Stadtteil – an ihrer ehemaligen Pracht können wir uns heute noch ergötzen, bequem, von der Terrasse eines Cafés oder beim Spazieren. Die verschieden Stilrichtungen vertragen sich gut: Klassizismus aus  den 1820-er, 70-er Jahren mit der Barocke (z.B. das älteste Gebäude, das Pethö- oder Goldmark Haus) oder mit der Sezession (Nr. 9) – die eklektische Galerie von dem Maler Gyula Mikus (Nr. 10).

Das Haus mit der Nummer 28 ist das ehemalige Rathaus aus dem Jahr 1887. Auf die Originalfunktion weist der Stadtwappen hin. Heute sind hier das Kulturzentrum (benannt nach dem Komponist Károly Goldmark) und das Tourinformbüro untergebracht.

Das Eckhaus gegenüber der Apotheke in der Széchenyi Straße stand 150 Jahre im Dienst der Gäste. Zuerst als Café, dann als Hotel Korona und letztendlich, bis 2005 als Gösser Restaurant. Zum größten Bedauern der Bewohner wurde das stimmungsvolle Restaurant mit schattigem Gartenlokal umgebaut. Jetzt sind ein Lebensmittelgeschäft und eine Bank im Gebäude zu finden, aus dem schattigen Garten wurde ein Parkplatz mit Schranke.

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