Georgikon Meierhof-Museum und Bibliothek

Georgikon Meierhof-Museum

Allgemeine Info 2016

Adresse: 8360 Keszthely, Bercsényi u. 65-67.
Tel: +3683-311-563; +3630-429-7655
Fax: 83-510-697
E-mail:titkarsag@majormuz.t-online.hu

Öffnungszeit:

April: Montag – Freitag: 9-16
Mai: Montag – Samstag: 9-16
Juni-August:
Montag – Sonntag: 9-17
September:
Montag – Samstag: 9-17
Oktober-November:
Montag – Freitag: 9-16

Eintritspreise:

Erwachsen: 600 Ft
Kinder und Rentner: 300 Ft
Erlebnisfarm und Museum zusammen
Erwachsen: 1000 Ft
Kinder und Rentner: 500 Ft
für Familien:
Erwachsen: 800 Ft
Kinder und Rentner:
400 Ft
für Gruppen:
Erwachsen: 800 Ft
Kinder und Rentner:
400 Ft

Interessantes

Der Name Georgikon ist eigentlich die lateinisierte Version des Vornamen von Georg (György) Festetics.

Wenn man aus der Kastély Straße herauskommend in westliche Richtung auf die ehemalige „italienische Kriegsstraße” biegt – heute Georgikon Straße – nach etwa 500 m, links in der Kreuzung mit den Verkehrsampeln findet man das Gebäude des Georgikons. Es war die erste landwirtschaftliche Hochschule in Europa.

Die Geschichte des Georgikons

Der Georgikon wurde von dem Grafen Georg (György) Festetics (daher ist der Name Georgikon) 1797 gegründet. Auf der Hochschule haben die Professoren nicht nur Theorie vermittelt – ein großer Wert wurde auch auf den Praxis gelegt. Der Graf hat zusätzlich eine Lehrwirtschaft errichtet und dem Georgikon zugeordnet.  Landwirten, die ihr Studium hier absolvierten, stand eine Stelle als leitende Angestellte auf dem Festetics Landgut zu.

Aufgelöst wurde die Hochschule im Jahr 1848, als sich die Studenten für den Freiheitskampf eintraten und meldeten sich als Nationalgardist. Das Gebäude wurde nachher in ein Hotel umfunktioniert und auch das Museum eröffnete seine Tore Anfang der 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Sehenswürdigkeiten im Museum

Als Museumsbesucher kann man viel Interessantes über die Epoche erfahren, als Ungarn noch zu den Agrar-Großmächten zählte. Man erfährt, was ursprünglich ein „góré” war (eigentlich ein Maisspeicher im Freien, doch heute wird das Wort im ungarischen Slang als „Boss, Chef” benutzt). Man bekommt ein Bild über die Weinkultur um den Plattensee, wie man unterschiedliche Getreidesorten richtig aufbewahrt und auch darüber, wie die Bediensteten des Meierhofes lebten. Eine voll eingerichtete  Schmied- und Fassbinderwerkstatt ist ebenfalls zu sehen.

Ein sehr interessanter Ausstellungsstück stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – es ist ein Dampfpflug. In den 1960-er Jahren trug er dem Kampf gegen den Imperialismus auf den Feldern aktiv und fleißig bei. Heute wird er nur noch ein- oder zweimal im Jahr angelassen – das ist aber ein großes Erlebnis für Groß und Klein.

Bilder

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