Fenékpuszta

Fenékpuszta

Allgemeine Info

Der Besuch der Ruinen ist frei. Besuch der Vogelklinik gegen einer geringfügigen Spende für die Aufrechterhaltung der Station. Neben Fenékpuszta verläuft der Fahrradweg um den Balaton, deshalb sind die Ruinen und die Vogelberingungsstation auch mit dem Fahrrad einfach und sicher zu erreichen –  von Keszthely ca. 6 km entfernt.

Interessantes:

Lateinisch hieß Fenékpuszta Valcum. Bezüglich der Festung wird auch das Wort „Horreum” erwähnt – dies hat aber mit „Horror” nur wenig zu tun: so nannte man in der Römerzeit Lagerhallen, die zum Speichern von Getreide oder anderen Lebensmittel wie Olivenöl, Wein dienten.

Römische Eroberer haben Transdanubien und Fenékpuszta  15 v.Chr. erreicht. Die keltische Bevölkerung übernahm die Gewohnheiten und Bräuche der Eroberer. Dieses Gebiet lag an einer wichtigen Fern- und Kriegsstraße, die die Adria und das Donauknie (Aquincum – wichtige Siedlung nähe der heutigen Hauptstadt, Budapest) miteinander verband. Bereits in dem 1. Jahrhundert lebten hier italienische Händler. Zum Schutz der örtlichen Bevölkerung und von Nord-Italien wurde Mitte des 4. Jahrhunderts eine riesige Festung erbaut. Die Maße waren überzeugend: der Grundriss betrug 400×400 m, die Mauer waren 2,6 m breit und 44 runde Turme dienten als Schutz. Die Festung wurde öfters angegriffen, doch jedes Mal wurde sie wieder aufgebaut. Nur die landnahmenden Magyaren konnten sie letztendlich zerstören. Die Steine hat man auseinander getragen, manche davon stärken heute noch die Grundmauern einiger Häusern und der Pfarrkirche in Keszthely. Von der Festung sind nur noch das Tor, die Dreischiff-Basilika und der Getreidespeicher übriggeblieben. Wenn Sie in Fenékpuszta sind, sollten Sie die Vogelberingungsstation (auch als Vogelklinik bekannt)unweit der römischen Ruinen unbedingt aufsuchen.

Bilder über Fenékpuszta

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